Kirche und Islam erlassen Jerusalems Altstadtbewohnern die Miete


Patriarch Theophilos III. kündigte an, den Mietern in den kircheneigenen Immobilien in Jerusalem die Miete für dieses Jahr zu erlassen. Die Bevölkerung müsse jetzt in ihrer Standhaftigkeit gestärkt werden.

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Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abzufedern, wollen die griechisch-orthodoxe Kirche und die islamische Wakf-Behörde in Jerusalem ihren Mietern in der Altstadt die Zahlungen für das laufende Jahr erlassen. „Diese Maßnahme wird zur Unterstützung der vielfältigen Gemeinschaft Jerusalems ergriffen und um die Standhaftigkeit ihrer Bewohner angesichts der außergewöhnlichen Umstände der Coronavirus-Epidemie zu stärken“, heißt es in einer Ankündigung des griechisch-orthodoxen Patriarchen Theophilos III. von Samstag. 

Soziale Verantwortung wahrnehmen

Es handle sich um eine Frage der sozialen Verantwortung. Die Kirche wolle damit der örtlichen Gemeinschaft finanzielle und moralische Unterstützung leisten. Die Türen des Patriarchats stünden ferner jedem offen, der angesichts der gegenwärtigen Herausforderungen Hilfe brauche.

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