Liturgiewissenschaftler mahnt zu mehr Hygiene in Gottesdiensten


Als Lehre aus der Corona-Krise hat der Wiener Liturgiewissenschaftler Hans-Jürgen Feulner katholische Priester für die Zeit nach der Pandemie zu mehr Hygiene im Gottesdienst aufgerufen.

kath.net

„Es muss eigentlich selbstverständlich sein, dass sich Priester und Kommunionsspender vor Beginn der Messfeier gründlich die Hände reinigen und zusätzlich vor und nach der Austeilung der Kommunion die Hände desinfizieren“, schreibt Feulner in der in Deutschland erscheinenden Zeitschrift „Herder Korrespondenz“ (April).

Die derzeitigen Beschränkungen bei der Versammlungsfreiheit seien „sicherlich alles nachvollziehbare und verantwortungsbewusste Entscheidungen“ zugunsten des Gesundheitsschutzes. Hygienische Mindeststandards müssten im Bereich der Liturgie sicherlich auch nach der gegenwärtig außerordentlichen Situation eingehalten werden, empfahl der Theologe. Körperkontakt wie das Händereichen beim Friedensgruß, und das häufige Berühren von Gegenständen in den Gottesdiensten sollten besonders während der alljährlich wiederkehrenden Saison der regulären Erkältungskrankheiten möglichst vermieden werden.
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