Klagen über Wucher bei spanischen Bestattern in Corona-Krise: „Spezialsarg mit Vakuumverpackung“


Zu den traurigen Zahlen der Corona-Pandemie gesellt sich eine bedrückende Erkenntnis: Bei jeder Krise gibt es Profiteure. In Spanien entpuppen sich einige Bestattungsunternehmen zumindest als schwarze Schafe. 

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So makaber es klingt: Bestattungsinstitute zählen zu den Gewinnern der gravierenden Corona-Krise in Spanien. Allerdings häufen sich die Klagen über skrupel- und pietätlose Abzocke. 

Spanien ist von die Coronavirus-Pandemie besonders stark betroffen; die Zahl der Todesfälle ist weltweit die zweithöchste nach Italien. Am Samstag wurden mehr als 830 Corona-Opfer an einem einzigen Tag gemeldet.

Das Geschäft mit dem Tod floriert

Nun mehren sich Beschwerden über Beerdigungsunternehmen, die die Notsituation gegenüber den Angehörigen ungeniert ausnutzen. Die Geschäfte mit dem Tod florieren – bis hin zum Betrug. 

Dank seiner Popularität hat der katalanische Liedermacher Oriol Barri den Fall seines Großvaters, eines Opfers der Pandemie, öffentlichkeitswirksam ans Licht gebracht. Die Details der knapp 4.000 Euro hohen Rechnung des Bestatters schockierten die Familie derart, dass Barri sich entschloss, das Dokument über die Sozialen Medien zu verbreiten. 

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