Coronavirus: Sind auch Menschenaffen gefährdet?


Gefahr für Schimpansen, Gorillas und Co? Die Corona-Pandemie könnte auch unsere nächsten Verwandten treffen, warnen nun Zoologen. Denn es ist bekannt, dass sich Menschenaffen mit menschlichen Erregern anstecken können – darunter auch Coronaviren, die bei uns Erkältungen hervorrufen. Die Wissenschaftler appellieren daher an alle Nationalparks, Reservate und Safariparks, strenge Schutzmaßnahmen einzuhalten und den Tourismus auszusetzen.

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Auch Menschenaffen könnten durch das Coronavirus gefährdet sein, hier ein Schimpanse im Gombe-Nationalpark. © Roland /CC-by-sa 2.0

Schimpansen, Gorillas und andere Menschenaffen sind unsere nächsten Verwandten im Tierreich und uns daher auch genetisch und zellbiologisch sehr ähnlich. Das hat zur Folge, dass auch Krankheitserreger die Artbarriere zwischen Menschenaffen und Mensch leicht überwinden können. In der Vergangenheit ist dies schon häufiger vorgekommen – in beide Richtungen.

Übertragung zwischen Menschenaffen und Mensch

Für mehrere Erreger tödlicher Epidemien ist bekannt, dass sie von Menschenaffen auf den Menschen übergesprungen sind. Das vielleicht bekannteste Beispiel dafür ist das HI-Virus, das die Aids-Pandemie auslöste.

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