Meuterei in Gefängnis mit IS-Kämpfern in Nordsyrien niedergeschlagen


Inhaftierte IS-Mitglieder haben es geschafft, ihre Zellentüren aufzubrechen und die Kontrolle über das Erdgeschoß des Gefängnisses zu übernehmen

DERSTANDARD

Gefangene IS-Mitglieder in einem kurdischen Gefängnis in Qamishli, Nordsyrien. Foto: AP/Hussein Malla

Kurdische Kräfte haben nach eigenen Angaben am Montag eine Meuterei von Häftlingen der Jihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS) in einem Gefängnis im Nordosten Syriens beendet. „Die Situation im Gefängnis ist vollständig unter Kontrolle“, erklärten die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF).

Die Ghuiran-Haftanstalt in Hasaka, in der es am Sonntag zu einem Aufstand gekommen ist, untersteht den kurdisch-arabischen SDF-Milizen. „Inhaftierte IS-Terroristen“ hätten es am Sonntag geschafft, die Türen ihrer Zellen aufzubrechen und die Kontrolle über das Erdgeschoß des Gefängnisses zu übernehmen, erklärten die kurdischen Kräfte. Kämpfer der SDF-Milizen hätten direkt eingegriffen, die Meuterei beendet und das Gefangenenlager gesichert.

Angaben einzelner SDF-Mitglieder, wonach auch Häftlinge entkamen, wiesen die kurdischen Kräfte zurück. „Es hat keine Flucht von Häftlingen stattgefunden“, hieß es in der Erklärung.

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