Priester hat für Maßnahmen kein Verständnis: Öffnet Kirche für 40 Gläubige – Verfahren eingeleitet


Gläubige beten in einer Kirche zusammen den Rosenkranz – was sonst normal ist, ist wegen der Corona-Pandemie gerade untersagt. Ein Pfarrer in Hannover öffnete trotzdem seine Kirche. Jetzt muss er mit Konsequenzen rechnen.

katholisch.de

Nachdem er ein gemeinsames Gebet von mehreren Dutzend Gläubigen ermöglicht hatte, wurde gegen einen Pfarrer in Hannover nun ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. In der Kirche der polnischen katholischen Mission waren am Sonntagnachmittag 30 bis 40 Personen zusammengekommen, bestätigte die Polizei katholisch.de auf Anfrage. Als eine Streife das Gebäude kontrollierte, hätten die Menschen die Kirche gerade verlassen. Ihre Personalien seien nicht aufgenommen worden.

Laut Aussage des Pfarrers der Mission, Tadeusz Kluba, habe er die Kirche am Sonntag für zwei Stunden für das private Gebet geöffnet.

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