Hilfswerk: 2019 mindestens zwölf Neugeborene in Deutschland getötet


Mindestens zwölf Neugeborene sind 2019 in Deutschland getötet oder ausgesetzt worden, so dass sie starben. Das geht aus Zahlen des Kinderhilfswerks terre des hommes hervor, über die die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (Mittwoch) berichtete. Die Leichen der Neugeborenen wurden dem Bericht zufolge unter anderem in einem Blumentopf, unter einem Autositz und in einem Gebüsch gefunden.

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Zudem seien vier weitere ausgesetzte Neugeborene im vergangenen Jahr lebend gefunden worden. 2019 gab es damit 16 Fälle, in denen Babys tot oder lebend aufgefunden wurden, einen Fall weniger als 2018. Im Jahr 2015 waren es noch 31 Babys, 2008 sogar 38.

Terre des hommes erhebt die Zahlen laut Bericht auf Basis von Medienberichten. Das Kinderhilfswerk schließt demnach nicht aus, dass die Zahl der Kindstötungen deutlich höher liegt, und forderte bessere Hilfsangebote für Mütter in Not.

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