UN: Corona trifft Wirtschaft in Entwicklungsländern mit voller Wucht

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In den Entwicklungsländern richtet die Corona-Epidemie laut den UN schon jetzt enorme wirtschaftliche und soziale Schäden an. Einnahmeausfälle durch fallende Rohstoffpreise, fehlende Touristen und Lieferengpässe durch geschlossene Grenzen setzten vielen armen Ländern schwer zu, warnte das Entwicklungsprogramm UNDP am Dienstag in Genf.

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Die Pandemie werde die Zahl der Hungernden in den wirtschaftlich schwachen Staaten steigen lassen, erklärte der UNDP-Repräsentant in Nigeria, Mohamed Yahya. Etliche Menschen müssten sich nun direkt zwischen einer Infektion und Hunger entscheiden. Denn wer zu Hause bleibe, um sich vor Covid-19 zu schützen, könne nicht arbeiten und somit kein Essen kaufen. Soziale Sicherung wie in Europa existiere in den armen Ländern nicht.

Laut dem UNDP-Repräsentanten wird auch der Staatshaushalt vieler rohstoffexportierender Länder hart getroffen. Nigeria etwa beziehe den Großteil der staatlichen Einnahmen aus den Öl-Ausfuhren.

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