Faulhaber wollte Flüchtlinge aus dem Osten nach Kanada schicken


In der Online-Edition der Tagebücher des Münchner Kardinals Michael von Faulhaber ist nun der Jahrgang 1947 abrufbar. Offenbar sah er die Zuwanderung von Flüchtlingen aus den ehemaligen Ostgebieten nach Bayern kritisch.

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Das teilten die Forscher des Münchner Instituts für Zeitgeschichte sowie das Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte der Universität Münster am Mittwoch mit.

Unter www.faulhaber-edition.de lässt sich unter anderem nachlesen, dass der Kirchenmann zwei Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs besonders die stetige Zuwanderung von Flüchtlingen aus den ehemaligen Ostgebieten nach Bayern kritisch sah, schon allein aus konfessionellen Gesichtspunkten.

In Bayern führte diese Entwicklung dazu, dass sich die einstmals geschlossenen katholischen, aber auch evangelischen Milieus nach dem Zweiten Weltkrieg auflösten.

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