Klage gegen Gottesdienst-Verbot: Entscheidung bis Donnerstag


Kurz vor Ostern muss der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) über das Gottesdienstverbot in Corona-Zeiten entscheiden. Ein Münchner Anwalt verlangt per Eilantrag, dass religiöse Zusammenkünfte trotz Corona-Pandemie erlaubt sein sollen. Eine Sprecherin des Gerichtshofes bestätigte den Eingang der Klage am Freitag. Bis zum Gründonnerstag (9. April) soll eine Entscheidung vorliegen.

Süddeutsche Zeitung

„Das absolute Verbot verletzt mich in meiner Religionsfreiheit. Ähnlich den Regelungen zu lebensnotwendigen Dienstleistungsbetrieben wäre eine Erlaubnis mit strengen seuchenhygienischen Auflagen das mildere Mittel gewesen“, sagte der Anwalt am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in München. Er klage nicht nur als Katholik, sondern auch für andere Christen und Glaubensgemeinschaften, die den gleichen Einschränkungen unterworfen seien. „Hintergrund ist natürlich auch das Osterfest sowie das Paschafest.“

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