„Ohne etwas zu tun, hätte das in Deutschland eine Million Menschenleben gekostet“

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Bayerns Wissenschaftler tun sich im Kampf gegen das Coronavirus zusammen: Ministerpräsident Söder verkündete die Gründung eines Expertenrats. Von dort kamen klare Worte hinsichtlich der Dramatik der Situation. Zudem wird die Gesundheit von 3000 Menschen wird erforscht.

WELT

Zu Beginn der Pressekonferenz hatte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) eine gute und eine schlechte Nachricht: „Bayern ist weiter voll im Corona-Modus“, so der CSU-Politiker. Es gebe keinen Anlass zur Entwarnung, dennoch sei aber in dem Bundesland ein leicht positiver Trend zu erkennen, sagt Söder weiter.

Die Kurve der Neuinfektionen flache leicht ab und liege unter zehn Prozent, genauer gesagt: bei 9,4 Prozent. Ohne die getroffenen Maßnahmen hätte sich die Situation dramatisch entwickelt, so sein Fazit. „Konsequent durchhalten lohnt sich.“

Gleichzeitig, so Söder weiter, wolle das Bundesland seine „hohe Expertise“ nutzen, um ein spezielles Corona-Forschungsprojekt zu starten. Leiter ist Prof. Michael Hölscher, Tropenmediziner an der TU München. Geplant sei die Einrichtung einer sogenannten Covid-19-Kohorte.

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