Messerangriff in Frankreich: „Alle Indizien deuten auf eine Terrortat hin“

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In der Kleinstadt Romans-sur-Isère hat sich ein Mann mit einem Messer auf Kunden gestürzt, die vor einer Bäckerei und einem Tabakladen Schlange standen. Er soll laut Augenzeugen „Allahu akbar!“ gerufen haben.

Michaela Wiegel | Frankfurter Allgemeine Zeitung

Polizeieinsatz in Romans-sur-Isère Bild: AFP

Nach der Messerattacke im Stadtzentrum von Romans-sur-Isère hat Präsident Emmanuel Macron am Samstag die „niederträchtige Tat“ verurteilt. Es werde alles unternommen, um die Straftat aufzuklären, die „ein ohnehin schon leidgeprüftes Land treffe“, so Macron. Er sei in Gedanken bei den Opfern, den Verletzten und ihren Angehörigen.

Der Täter war gegen 11 Uhr mit einem Messer auf wartende Kunden gestürzt, die vor einer Bäckerei und einem Tabakladen Abstand respektierend Schlange standen. Er tötete zwei Menschen und verletzte fünf weitere teils schwer. Zwei Opfer schweben in Lebensgefahr, meldete die Nachrichtenagentur AFP. Der Mann, ein 33 Jahre alter Asylbewerber aus dem Sudan, soll laut Augenzeugen „Allahu akbar!“ gerufen haben. Der Lokalsender Radio Bleu meldete, der Mann habe kein Vorstrafenregister und sei der Polizei nicht bekannt gewesen. Er wurde festgenommen.

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