Nicht Jesus machte das Christentum zur Weltreligion, sondern der «Heide» Konstantin


Die Geschichte des Christentums ist voller Geheimnisse. Dazu gehört auch der Ursprung der Weltreligion. Nimmt man das Alte Testament zum Nennwert, scheint die Sache klar: Die Genesis suggeriert, dass Gott nicht nur den Menschen erschaffen hat, sondern auch die Erde. Und wohl das ganze Universum.

Hugo Stamm | watson.ch

Das wirft die spannende Frage auf: Welcher Gott war da am Werk?

Manche Christen mögen die Frage als Provokation empfinden. Für sie ist klar: Es war natürlich unser Gott, der christliche. Doch da taucht das nächste Problem auf: die Zeitrechnung. Wann hat Gott die Welt erschaffen?

Fragt man Archäologen und Geologen, so lautet die Antwort: Vor mehreren Milliarden Jahren. Doch so weit geht die christliche Zeitrechnung wohl nicht zurück, wie das Alte Testament erahnen lässt. Denn Gott hat schliesslich schon bald Adam und Eva auftreten lassen, um ein Gegenüber zu haben.

Dogmatische Christen errechnen anhand der Bibel, dass die Modellierung von Adam und Eva etwa 4000 bis 8000 Jahre vor Christus zurückliegen muss. Das führt uns zur nächsten Frage: Wenn dieser Gott der christliche ist, warum beteten unsere Urahnen Sonne, Mond und Sterne an? Oder: Warum glaubten sie nicht an ihren Schöpfer?

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