Gottesdienstverbot bestätigt – Fundamentalisten legen Beschwerde ein

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Der Streit um das Gottesdienstverbot in Berlin geht wohl in die nächste Runde. Die traditionalistischen Kläger kündigten an, die Bestätigung des Verbots durch das Berliner Verwaltungsgericht anzufechten. Sie sehen die Religionsfreiheit in Gefahr.

katholisch.de

Nach der Bestätigung des wegen der Corona-Krise auch in Berlin erlassenen Gottesdienstverbots haben die Kläger angekündigt, gegen die Entscheidung des Berliner Verwaltungsgerichts Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht einzulegen. „Der Beschluss des Verwaltungsgerichts stellt nicht nur einen Eingriff in die grundgesetzlich garantierte Religionsfreiheit dar, sondern verletzt diese nachhaltig“, erklärte der Vorsteher des „Instituts St. Philipp Neri“, Propst Gerald Goesche, am Dienstagnachmittag in Berlin. Das Recht auf freie Religionsausübung werde vom Grundgesetz schrankenlos gewährt. Das Gericht billige demgegenüber lediglich Kirchenbesuche zur stillen Einkehr zu. Damit bestimme der Staat de facto die Art und Weise der Religionsausübung. „Dies steht ihm aber nicht zu“, so Goesche.

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