Theologe Striet: Papst Franziskus zeichnet „vormodernes Weltbild“


Der Freiburger Fundamentaltheologe Magnus Striet sieht den Umgang des Papstes mit dem Coronavirus kritisch. Der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Mittwoch) sagte Striet: „Eine solche Epidemie wird durch die Medizin, durch medizinischen Fortschritt bekämpft, aber nicht durch ein Bittgebet.“

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Traditionen, die jetzt reaktiviert werden, etwa ein angeblich wundertätiges Pestkreuz in den Vatikan zu holen, seien „Teil eines vormodernen Weltbildes“.

Die Bilder, die Franziskus am 27. März beim Segen „Urbi et Orbi“ produziert habe, seien zwar beeindruckend. „Aber die Theologie, die er dort aufgerufen hat, lässt sich vor dem Hintergrund eines naturwissenschaftlich-aufgeklärten Weltbildes kaum noch vermitteln“, sagte Striet.