Rekord-Ozonloch über der Arktis dürfte sich im April wieder schließen


Seit März beobachten Forscher, wie die Ozonschicht über dem Nordpol an Substanz verliert. Steigende Temperaturen sollten den Prozess stoppen

DERSTANDARD

Ein rekordgroßes Ozonloch hält sich seit Wochen über der Arktis. In einer Höhe von etwa 18 Kilometern habe dort die Ozonschicht erheblich an Substanz verloren, teilte der Copernicus-Erdbeobachtungsdienst der Europäischen Union mit. Schon Anfang März hatten Forscher auf einen außergewöhnlich starken Ozonabbau über der Region hingewiesen – seither hat sich die Lage verschärft.

Seit Jahrzehnten entsteht über der Antarktis nach dem dortigen Winter, wenn die Bedingungen für einen Abbau der Ozonschicht herrschen, für einige Monate ein Ozonloch. Grund für das im Vergleich dazu deutlich kleinere Ozonloch auf der Nordhalbkugel sind in diesem Jahr ungewöhnliche atmosphärische Bedingungen: ausgeprägte Polarwirbel und extrem niedrige Temperaturen in der Stratosphäre.

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