Huthi-Rebellen lehnen Waffenruhe im Jemen als „politisches Manöver“ ab


UN-Generalsekretär António Guterres hatte zu der Waffenruhe aufgerufen, um eine Ausbreitung des Coronavirus im Jemen zu verhindern

DERSTANDARD

Bewaffnete Huthi-Kämpfer in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa im April 2020. Foto: Reuters / KHALED ABDULLAH

Die Huthi-Rebellen haben die von der Militärkoalition einseitig ausgerufene Waffenruhe im Jemen als „politisches Manöver“ abgelehnt. Die Koalition habe ihre Luftangriffe nicht eingestellt, sagte der Huthi-Sprecher Mohammed Abdelsalam dem Nachrichtensender Al-Jazeera am Donnerstag.

„Wir halten die Waffenruhe für ein politisches und mediales Manöver“, um das Image der Koalition in „diesem kritischen Moment, in dem die Welt der Coronavirus-Pandemie gegenübersteht“, zu stärken.

Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition hatte am Mittwoch wegen der Corona-Pandemie eine zweiwöchige Waffenruhe angekündigt, die am Donnerstag in Kraft trat. Der Schritt war international begrüßt worden.

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