Konservative Christen in den USA fordern Gottesdienstteilnahme


Ostern ohne Teilnahme an der Heiligen Messe – für einige konservative Katholiken und Evangelikale in den USA ist das selbst in Corona-Zeiten unvorstellbar. Mancher wittert gar einen Angriff auf die Religionsfreiheit.

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In der Karwoche rumort es im Kirchenvolk. Mehr als 25.000 Katholiken unterzeichneten bis Mittwoch (Ortszeit) eine Petition, in der sie die US-Bischöfe bitten, die Kirchen am höchsten Feiertag der Christenheit zu öffnen. Unter der Überschrift „We Are an Easter People“ (Wir sind ein Ostervolk) drängen die Gläubigen ihre Kirchenführer dazu, „alles zu tun, irgendeine Form der öffentlichen Messe möglich zu machen“. Die Gläubigen bräuchten die Teilnahme an der Osterliturgie. „Ermutigen Sie die Pastoren, sie zu feiern.“

Vergleich zu Supermärkten

Mit Blick auf die 38 US-Bundesstaaten, die öffentliche Gottesdienste explizit untersagt haben, rufen die Gläubigen die Gouverneure auf, „religiöse Feiern als wesentliche Dienste anzuerkennen.“ So haben es unter anderen die bevölkerungsreichen Bundesstaaten Texas und Florida getan, die Kirchen ausdrücklich von den bestehenden Kontaktsperren ausnehmen.

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