Ramadan in der Corona-Krise: Sonderrechte für Muslime?


Mit Sorge erwarten Millionen Muslime weltweit den Ramadan, der Ende April beginnt. Wie der Fastenmonat in diesem Jahr ablaufen wird, ist wegen der Corona-Pandemie unklar.

Süddeutsche Zeitung

Foto: dpa
Datteln werden beim Fastenbrechen im Fastenmonat Ramadan gereicht. Foto: Paul Zinken/dpa

BEHAUPTUNG: In sozialen Netzwerken kursiert eine Information, die angeblich aus dem „Krisenzentrum für Berlin und Brandenburg“ stammt: Sollten zu Beginn des Ramadans die Ausgangsbeschränkungen noch gelten, gebe es eine Sonderregelung nur für Menschen mit muslimischem Glauben – sie dürften angeblich gemeinsam feiern.

BEWERTUNG: Es gibt kein gemeinsames Krisenzentrum für Berlin und Brandenburg. Alle Religionen sind von den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gleich stark betroffen.

FAKTEN: Der islamische Fastenmonat Ramadan soll in diesem Jahr am 23. April mit der abendlichen Iftar beginnen, der täglichen Feier des gemeinsamen Fastenbrechens. Bis zum 23. Mai dürfen gläubige Muslime dann von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang keine Nahrung zu sich nehmen.

weiterlesen