Infektionen in virtueller Stadt – Modell zeigt, wie sich Maßnahmen auswirken


Stuttgarter Wissenschaftler entwickeln ein Online-Modell für die Simulation von Pandemiemaßnahmen. Bedingungen ändert man schlicht per Mausklick.

Martin Oversohl | heise online

(Bild: Shutterstock/Peshkova)

Mit dem Online-Modell einer virtuellen Stadt wollen Stuttgarter Wissenschaftler den Einfluss von bestimmten Maßnahmen auf die Auswirkungen einer Virus-Pandemie simulieren. Mit wenigen Mausklicks kann der Nutzer dabei bestimmen, welche Einschränkungen erlassen werden – und welche Folgen diese haben – auf das Tempo von Infektionen und die Zahl möglicher Opfer. „Es lässt sich zeigen, wie ein Virus unter bestimmten Umständen seinen Weg finden kann in unserer Gesellschaft“, sagt Professor Andreas Pyka vom Lehrstuhl für Innovationsökonomik der Universität Hohenheim.

In der ersten Version erinnert das Modell ein wenig an ein Sammelsurium aus farbigen Quadraten und kleinen bunten Kreisen auf einem groben Stadtplan. Es blinkt hier, während dort etwas erlischt in der virtuellen Stadt. Die Quadrate und Kreise symbolisieren die Supermärkte und Büros, die privaten Haushalte mit ihren Bewohnern und deren soziale Kontakte.

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