So will die Berliner Polizei Ostern mit den Kirchen umgehen


Auch die Kirchen sind von der Eindämmungsverordnung gegen das Coronavirus betroffen. Für die Berliner Polizei ist das ein sensibles Thema.

Alexander Fröhlich | DER TAGESSPIEGEL

Ostern wird es keine Gottesdienste in den Berliner Kirchen geben – aus gutem Grund: um in der Coronakrise die Infektionsgefahr einzudämmen. Dennoch öffnen Kirchen ihre Türen. Doch wie geht die Polizei mit möglichen Verstößen um? Werden uniformierte Einsatzkräfte bewaffnet Kirchen betreten?

Dazu hat die Sicherheitsbehörde nun klare Vorgaben gemacht und Grundsätze formuliert, wie sich Beamte im Einsatz zu verhalten haben. Demnach sind Gottesdienste nicht erlaubt. Viele Glaubensstätten würden dennoch geöffnet sein, um das stille Gebet zu ermöglichen, natürlich mit gebührendem Abstand. Die Polizei werde proaktiv keine Kontrollen „in den Glaubensstätten der Stadt durchführen“, heißt es in der Vorgabe.

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