Rettungsschiff „Alan Kurdi“: Keine Corona-Fälle an Bord


Für die 149 Flüchtlinge an Bord des deutschen Rettungsschiffs „Alan Kurdi“ im Mittelmeer zeichnet sich noch keine Lösung ab. Das Schiff der Regensburger Rettungsorganisation „Sea Eye“ ist in internationalen Gewässern vor der italienischen Stadt Palermo angelangt.

evangelisch.de

Die Geretteten hätten die sechste Nacht in Folge in beengten Verhältnissen an Deck des Schiffes verbracht, teilte „Sea-Eye“-Sprecher Gorden Isler am Sonntag mit. Die „Alan Kurdi“ sei für so viele Menschen nicht ausgelegt.

Laut der Bordärztin auf der „Alan Kurdi“ sei bisher kein Crewmitglied und auch keiner der Geretteten an Covid-19 erkrankt. Bislang verweigern Italien und Malta die Einfahrt in einen sicheren Hafen wegen der Corona-Krise. Kapitänin Bärbel Beuse betonte laut Mitteilung, dass es eine schnelle Lösung brauche. Andernfalls müsse sie den Notstand auf dem Schiff erklären.

weiterlesen