Verschwörer Guy Fawkes vor 450 Jahren geboren: Ein gescheiterter katholischer Terrorist


Mit Fässern voll Schwarzpulver wollten Verschwörer die Welt verändern. Der gescheiterte Anschlag auf das britische Parlament im Jahr 1605 hätte alles in den Schatten gestellt. Man benennt den Tag auch nach Guy Fawkes.

DOMRADIO.DE

Jedes Jahr am 5. November werden in Großbritannien im Gedenken an einen Terroranschlag, der nicht stattgefunden hat, Feuer angezündet und Böller in die Luft gejagt. Dann ist „Bonfire Night“; man sammelt sich gemeinsam am Feuer. Das Geschehen wird, nach einem der Verschwörer, auch „Guy Fawkes Day“ genannt. Fawkes, der am 13. April 1570, vor 450 Jahren, geboren wurde, war nicht das Gehirn des Anschlags. Aber weil man ihn bei der Aufdeckung vor den Pulverfässern antraf, wurde er zum Namensgeber.

Geplante Vernichtung der Eliten

Hätte die Gruppe katholischer Verschwörer Erfolg gehabt, wäre das Parlamentsgebäude in die Luft geflogen und im Umkreis von 42 Metern jedes Haus zerstört worden. Gleichzeitig wäre die Funktionselite des Königreichs ums Lebens gekommen: König Jakob I., seine Familie, die Parlamentsmitglieder, alle Bischöfe des Landes und ein Großteil des Hochadels. Denn für den 5. November 1605 war die feierliche Eröffnung des Parlaments geplant.

weiterlesen