Nur wenige Religionsgemeinschaften öffnen sich der LGBTQI-Community


Der Umgang mit queeren Menschen fällt vielen Religionsgemeinschaften bis heute schwer. Oft wird im Zusammenhang mit Gender eine Antwort auf die Frage gesucht, welche Menschen der jeweilige Gott als erstes erschaffen habe. Im Judentum etwa gibt es bis heute keine Einigkeit dazu, berichtet die Religionswissenschaftlerin Charlotte Fonrobert in ihrem Vortrag.

Deutschlandfunk Nova

Charlotte Fonrobert ist Religionswissenschaftlerin an der Stanford University im kalifornischen San Francisco. Sie hat sich auf talmudische Kultur und Literatur spezialisiert. Im Kern befasst sie sich dabei mit Genderfragen der jüdischen Religionslehre. Ihr Vortrag wurde im Rahmen der Theologischen Tage der Theologische Fakultät der Universität Halle-Wittenberg aufgezeichnet, die am 15. und 16. Januar 2020 unter dem Titel „Fluides Geschlecht“ stattgefunden hat. Bei der Konferenz ging es um bibelwissenschaftliche Perspektiven auf Homosexualität, Transsexualität und Jungfrauenschaft.

Ein weiterer Hörsaal zu einem verwandten Thema lief am Ostersamstag: „Genderfragen bei der Bibelauslegung – Theologen zweifeln: Adam und Eva waren nicht zwingend Mann und Frau“

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