Philosoph Zaborowski fordert gesellschaftliches Umdenken: In welcher Gesellschaft wollen wir leben?


Der Philosoph Holger Zaborowski mahnt, nach der akuten Corona-Krise weiter solidarisch zu sein und Gesellschaft neu zu denken. Es ließe sich beispielsweise nicht weiter auf Kosten anderer Menschen oder der Natur leben.

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Das werde notwendig sein, um die weltweiten, derzeit nicht abzuschätzenden Folgen der Krise zu überwinden, erklärte der Wissenschaftler in einem Impuls der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar am Dienstag. „Wir müssen ganz neu darüber nachdenken, in welcher Gesellschaft wir leben wollen.“

Das aktuelle Zusammenrücken der Menschen nannte er berührend, aber auch erstaunlich, „da in unserer Gesellschaft oft Haltungen beschworen oder absolut gesetzt werden, die in einer Spannung zum solidarischen Handeln stehen können“, so Zaborowski. Er verwies auf Beispiele von Selbstverwirklichung auf Kosten anderer Menschen oder der Natur. Die Krise lasse nun Menschen zusammenrücken. Viele setzten sich für andere ein.

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