Die Islamische Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG) kritisiert Verbote von Gottesdiensten


Die Islamische Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG) dringt auf eine Lockerung der Corona-Beschränkungen für Gotteshäuser. „Es ist nicht nachvollziehbar, wenn Moscheen, Kirchen oder Synagogen geschlossen bleiben müssen, das Shoppen in der Stadt aber erlaubt sein soll“, erklärte IGMG-Generalsekretär Bekir Altas am Donnerstag in Köln.

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Der verfassungsrechtlich geschützten Religionsfreiheit dürfe nicht weniger Wert beigemessen werden als ökonomischen Überlegungen.

Die teilweise selbst auferlegten Beschränkungen der Religionsgemeinschaften in den vergangenen Wochen zum Schutz der Bevölkerung hätten deutlich gemacht, wie ernst die Gefahr genommen und wie verantwortungsbewusst damit umgegangen werde, betonte Altas. „Deshalb ist es angebracht, Moscheen, Kirchen, Synagogen und anderen Gotteshäusern so weit Vertrauen entgegenzubringen, als dass auch ihnen auch unter gewissen Auflagen die schrittweise Öffnung erlaubt wird.“ Denkbar sei etwa, die Personenanzahl zu begrenzen und ein Anmeldeverfahren einzuführen.

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