Achille Mbembe bei Ruhrtriennale: Es reicht mit dem steuerfinanzierten Israelhass!


Achille Mbembe soll bitte nicht die Ruhrtriennale eröffnen. Zum wiederholten Mal lädt das Festival Gäste ein, die Israel nicht anerkennen. Das Problem ist leider strukturell – und hat mit den blinden Flecken der Postcolonial Studies zu tun.

Alan Posener | WELT

„Kurzum: es reicht“, sagt Alan Posener (r.) Quelle: picture alliance / Daniel Bockwoldt, Claudius Pflug

Ist der Philosoph Achille Mbembe ein Holocaustrelativierer und Israelhasser? Und wenn ja, darf er bei der Ruhrtriennale die Hauptrede halten? Die Antworten: Ja. Nein.

Ist die Leiterin der Ruhrtriennale Stefanie Carp in Sachen Propaganda gegen Israel eine Wiederholungstäterin? Wenn ja, ist sie als Chefin des kulturellen Aushängeschilds des Landes NRW tragbar? Die Antworten: Ja. Nein.

Haben Mbembe und Carp weiterhin das Recht, ihrem Israelhass freien Ausdruck zu verleihen? Selbstverständlich. Auch in Deutschland. Nur nicht steuerfinanziert und in offizieller Position. Deshalb geriet der Plan, Achille Mbembe die Eröffnungsrede der Ruhrtriennale halten zu lassen, zu Recht in die Kritik.

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