„Das Nichtwissen ist das eigentliche Problem des Journalismus“

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Der Kommunikationswissenschaftler Michael Haller hat sich intensiv mit der Berichterstattung über Corona beschäftigt. In unserem Podcast „Die Medien-Woche“ übt Haller Kritik, besonders am frühen Umgang der Medien mit dem Virus.

Christian Meier, Stefan Winterbauer | WELT

„Die Medien-Woche“ ist ein Podcast über die Welt der Medien und ihre Macher
Quelle: welt

Solange Journalisten mit überprüfbarem Wissen zu tun hätten, es wiedergeben und einordnen könnten, bewegten sie sich auf sicherem Terrain. Wenn es aber ein Journalist mit dem Nichtwissen zu tun bekomme, „fängt er an zu spekulieren und freut sich, wenn er Kontroversen konstruieren kann“. Das sagt der Journalistikprofessor Michael Haller über einen Teil der Corona-Berichterstattung.

In dieser Ausgabe des Podcasts „Die Medien-Woche“ sprechen wir mit Haller, der die Berichterstattung über das Virus analysiert und in einzelne Phasen unterteilt hat. Die Menschen würden mit Meldungen „überfüttert“, kritisiert Haller, gleichzeitig aber „unterversorgt mit zuverlässigen Informationen“. Im Gespräch setzen wir uns mit Haller und seiner Kritik (die er hier auch aufgeschrieben hat) auseinander.

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