Geldsegen für Notre-Dame macht Denkmalpfleger eifersüchtig


Ganz Frankreich und die Welt öffneten ihr Portemonnaie nach dem Brand der Pariser Kathedrale Notre-Dame. Doch was ist mit all den Klöstern, mit ächzenden Pfarr- und Dorfkirchen aus dem Mittelalter?

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Die Flammen über der Pariser Kathedrale Notre-Dame vor einem Jahr waren auch ein Fanal für die anderen Bischofskirchen Frankreichs. 87 von ihnen sind seit der Französischen Revolution durch Enteignung der Kirche im Besitz des Staates. Der trägt seither auch die Baulast, sprich die enormen Instandhaltungs- und Renovierungskosten – und ist für den Brandschutz verantwortlich.

Seit der verheerende Brand in Notre-Dame am 16. April 2019 gelöscht wurde, hat bei Frankreichs Denkmalverantwortlichen ein regelrechter Run auf den Brandschutz eingesetzt, wie die Zeitung „La Croix“ berichtet. Das Kulturministerium legte nach der Katastrophe einen mit zwei Millionen Euro dotierten Plan auf, zusätzlich zu den 40 Millionen Euro jährlich zu Gunsten der Kathedralen.

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