Pfarrer verlässt Gemeinde nach Morddrohung und Übergriffen


Einbrüche, zerstochene Autoreifen, eine Morddrohung durch Unbekannte: Nach mehreren Übergriffen verlässt ein Priester im Bistum Speyer seine Gemeinde. Die Angriffe machten es unmöglich, ein normales Gemeindeleben zu führen, sagt der Betroffene.

katholisch.de

Nach mehreren Übergriffen und einer Morddrohung hat das Bistum Speyer einen nigerianischen Priester aus einer Pfarrei in der Nähe von Kaiserslautern abgezogen. „Sorge für Schutz und Gesundheit macht diesen Schritt unumgänglich“, erklärte Generalvikar Andreas Sturm am Freitag. Asomugha werde die Pfarrei bis Montag verlassen. Dies hätten Pfarrer und Bistum gemeinsam beschlossen. „Es wäre unverantwortlich, Pfarrer Asomugha weiterhin der Bedrohung auszusetzen“, so Sturm.

Patrick Asomugha arbeitete in Queidersbach. Seit Mitte 2019 habe es Anfeindungen gegen ihn gegeben. Das Bistum berichtete von zwei Einbrüchen ins Pfarrhaus, die mit erheblicher Sachbeschädigung verbunden gewesen seien. Im Herbst seien die Reifen des Autos zerstochen worden, im März hinterließen Unbekannte demnach eine Morddrohung. Ermittlungen der Polizei dauern dem Bistum zufolge aber an.

weiterlesen