Petrichor: Darum stehen wir so auf den Duft von Sommerregen


Wenn an einem warmen Tag Regen auf die trockene Erde fällt, entsteht ein ganz besonderer Geruch: Petrichor. Um diesen Duft zu erzeugen, lässt sich ein Bakterienstamm quasi freiwillig fressen. Warum das so ist, haben Forscher herausgefunden.

Julia Haase | WELT

Quelle: Getty Images/Oliver Rossi

Wenn Regen an warmen und trockenen Tagen auf die Erde fällt, entsteht ein einzigartiger, markanter Geruch. Die einen nennen es Erdduft, andere Erdparfum. Petrichor wird das Aroma genannt, das dabei entsteht.

Viele von uns finden den Duft äußerst angenehm und anziehend. Ein internationales Forscherteam aus Biologen aus Schweden, Norwegen und Australien ist der Frage nachgegangen, ob der Duft auch auf andere Lebewesen in unserem Ökosystem solch eine Anziehungskraft hat.

Der Geruch, den wir nach Regen wahrnehmen können, entsteht aus einer organischen Verbindung namens Geosmin, die von Mikroben, einschließlich der Bakteriengattung Streptomyces, produziert und freigesetzt wird. Unter anderem dann, wenn das Bakterium stirbt.

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