Great Barrier Reef könnte zum „gefährdeten Welterbe“ werden


Das Korallenriff erlebt bereits die dritte Bleiche in fünf Jahren. Ein Forscherteam will jetzt mit Fake-Wolken helfen.

Barbara Barkhausen | DER TAGESSPIEGEL

Über- und Unterwasseraufnahme einer etwa zwei Meter großen gebleichten Porites-Koralle am Great Barrier Reef. Eine gesunde Koralle…Foto: dpa

Der Klimawandel facht auch die Temperatur des Ozeans an. Immer wärmeres Wasser gefährdet weltweit die Korallen. Früher passierte es alle paar Dekaden, inzwischen häufen sich die Bleichen. Erst 2016 und 2017 litt das Great Barrier Reef in Australien unter zwei schweren Bleichen in Folge. Kaum hatten sich die überlebenden Nesseltiere wieder einigermaßen erholt, da schlägt bereits die nächste Bleiche zu. Und erste Untersuchungen zeigen: Die aktuelle Bleiche ist nochmal intensiver und weitläufiger als frühere Ereignisse.

Forscher arbeiten deswegen fieberhaft an Lösungen, die das größte Riff der Erde retten könnten, das die Heimat von 1500 Fischspezies und 400 Korallenarten ist. Eine auf den ersten Blick ungewöhnlich anmutende Idee gibt australischen Forschern nun Hoffnung.

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