Mehr Vergiftungen mit Desinfektionsmitteln in den USA


Die Zahl der Anrufe bei Vergiftungshotlines in den USA ist seit der Zuspitzung der Coronavirus-Pandemie deutlich angestiegen.

Die Presse

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Besonders bei Kindern kommt es vermehrt zu Vergiftungen mit Reinigungs- oder Desinfektionsmitteln, wie aus einer am Montag veröffentlichten Studie der US-Gesundheitsbehörde CDC hervorging. Bei Desinfektionsmitteln kam es demnach von Jänner bis März zu insgesamt 17.392 gemeldeten Notfällen, einer Zunahme von rund 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Zudem wurden 28.158 Zwischenfälle mit Reinigungsmitteln gemeldet, einer Zunahme von gut 12 Prozent.

Ein direkter kausaler Zusammenhang mit der Corona-Epidemie lasse sich anhand der Daten nicht belegen, aber es scheine „eine klare zeitliche Verbindung“ zu geben, erklärte die Gesundheitsbehörde. Die Zahl der gemeldeten Fälle zog vor allem im März stark an, als sich die Epidemie in den USA ausbreitete.

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