So feiern Berlins Muslime Ramadan während der Corona-Krise


Gemeinsame Rituale müssen in der Krise im Ramadan ausfallen. Das schafft Platz für neue Angebote, stellt die Berliner Moscheen aber vor eine Herausforderung.

Jordan Raza | DER TAGESSPIEGEL

Imam Mohamed Taha Sabri steht im Gebetsraum der Dar-Assalam-Moschee in Neukölln.Foto: Carsten Koall/dpa

Die Sonne geht unter, der Muezzinruf ertönt und die muslimischen Gemeinden laden Nachbarn, Freunde, Nicht- oder Andersgläubige zu einem großen Fest ein. Beim Fastenbrechen im islamischen Fastenmonat Ramadan wird nach Einbruch der Dunkelheit in entspannter Atmosphäre gegessen und getrunken – normalerweise. Aufgrund der Corona-Pandemie sind derartige Zusammenkünfte in diesem Jahr nicht möglich.

„Viele Menschen sind sehr traurig darüber. Das Besondere am Ramadan ist doch das Zusammenkommen“, sagt die Sprecherin der Neuköllner Begegnungsstätte (NBS), Juanita Villamor. Ein Verein, der die Dar as-Salam Moschee in Berlin betreibt.

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