Ein Käfer gegen die Beifuß-Ambrosie


Mit sechs Beinen gegen die Allergie: Ein winziger Käfer könnte dazu beitragen, die invasive Beifuß-Ambrosie zurückzudrängen – und so Millionen Heuschnupfen-Geplagten in Europa Linderung verschaffen. Denn dort, wo der Käfer vorkommt, stoppt er Wachstum und vor allem Pollenproduktion der allergieauslösenden Pflanze, wie Forscher im Fachmagazin „Nature Communications“ berichten. Das könnte Allergiefälle und Gesundheitskosten in Europa reduzieren.

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Die invasive Pflanze Ambrosia artemisiifolia ist für Millionen Allergiefälle in Europa verantwortlich. Doch es gibt möglicherweise Abhilfe. © CristiNistor/ iStock

Die aus Nordamerika eingeschleppte Beifuß-Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia) ist bei Allergikern und Heuschnupfen-Geplagten gefürchtet. Denn der Pollen dieser invasiven Pflanze ist hochgradig allergieauslösend, gleichzeitig kann schon eine einzige Ambrosie mehr als eine Milliarde Pollenkörner freisetzen. Forscher schätzen, dass sich die Zahl der von einer Beifuß-Allergie Betroffenen in Europa bis 2050 verdoppeln wird, weil der Klimawandel die Ausbreitung der Pflanze nach Mittel- und Nordeuropa begünstigt.

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