Eltern stimmen ab: Bleiben die katholischen Bekenntnisschulen?


Sollen katholische Kinder weiterhin bevorzugt werden? Darüber entscheiden jetzt die Eltern an drei Grundschulen im münsterländischen Telgte. Zur Abstimmung steht damit das Konzept der Bekenntnisschulen.

katholisch.de

An drei Grundschulen im nordrhein-westfälischen Telgte stimmen die Eltern darüber ab, ob die Schulen weiterhin katholische Konfessionsschulen sein sollen. Bis zum 4. Mai können die Eltern die Briefwahlunterlagen einsenden, so die Stadt Telgte. Am 6. Mai werden die Stimmen dann öffentlich ausgezählt.

Konfessionsschulen oder Bekenntnisschulen gibt es nur in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. An diesen staatlich finanzierten Schulen werden die Kinder nach den Grundsätzen des betreffenden Bekenntnisses unterrichtet und erzogen. Im Falle Nordrhein-Westfalens werden Kinder des betreffenden Bekenntnisses – meist Katholiken – bevorzugt aufgenommen. Das führt in Telgte zum Teil dazu, dass Klassen bis auf einzelne Härtefallregelungen ausschließlich aus katholischen Kindern bestehen. Von vier Schulen in Telgte sind drei Konfessionsschulen.

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