#Corona-Lockdown: Bewaffnete Polizisten stürmten in Paris Gottesdienst


Polizei unterbindet Livestream-Messfeier – Pariser Erzbischof Aupetit erinnert, dass in Frankreich die Polizei nicht die Kirchen mit Waffen betreten dürfe, „sonst werden wir laut, sehr laut“.

kath.net

In Paris hat die Polizei diese Woche eine katholische Messfeier gestürmt, an der nur sieben Personen teilgenommen hatten: Pfarrer, ein Messdiener, ein Sänger, ein Organist und drei Lektoren. Laut der Zeitung „Le Figaro“ passierte der Vorfall während eines Livestreams.


Die Polizisten forderten den Pfarrer auf, den Gottesdienst zu beenden, was dieser verweigerte. Dafür wurde gegen den Priester eine Geldstrafe verhängt.

Inzwischen hat sich auch der Pariser Erzbischof Michel Aupetit zu Wort gemeldet und in einem katholischen Radiosender daran erinnert, dass in Frankreich die Polizei nicht die Kirchen mit Waffen betreten dürfe. „Sonst werden wir laut, sehr laut“, betonte der Bischof.

Laut dem Erzbistum sind in Frankreich private Messen erlaubt, bei Übertragungen via Livestreams dürfen auch einige Helfer dabei sein.