Urteil bestätigt: Drogen-Pfarrer muss zweieinhalb Jahre ins Gefängnis


Zweieinhalb Jahre Haft für das unerlaubte Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in acht Fällen: Dabei wollte der Pfarrer aus Chemnitz ursprünglich nur einem Flüchtling helfen.

katholisch.de

Ein Chemnitzer Pfarrer muss wegen Drogenhandels für zweieinhalb Jahre ins Gefängnis. In einem Revisionsverfahren habe der Bundesgerichtshof jetzt das Urteil vom 21. Oktober vergangenen Jahres bestätigt, teilte das Landgericht Chemnitz am Mittwoch mit. Demnach blieben Schuldspruch und Strafmaß für das unerlaubte Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in acht Fällen gültig.

Der Pfarrer war im Oktober vom Landgericht Chemnitz wegen Besitzes und Handels von Drogen zu einer zweieinhalbjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Theologe einem Flüchtling beim Transport der Drogen geholfen und selbst mit Marihuana gehandelt hatte.

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