Zentralrat der Muslime stimmt auf schwierigen Ramadan ein


Der Zentralrat der Muslime in Deutschland stimmt die Gläubigen auf einen schwierigen Fastenmonat ein: „In diesem Ramadan wird vieles anders sein“, erklärte der Zentralratsvorsitzende Aiman A. Mazyek in einer Grußbotschaft in Köln.

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„So sehr uns jeder Tag ohne den Gang zur Moschee schmerzt, ist jeder dieser Tage gleichsam ein gewonnener Tag im Kampf gegen die Ausbreitung der durch das Coronavirus verursachten lebensbedrohlichen Krankheit.“

In dieser Zeit würden die Wohnungen „zu den Orten der Anbetung, zu Orten des Lernens und zu den Orten der Begegnung mit Allah.“ Der Fastenmonat Ramadan beginnt am Freitag und endet am 23. Mai.

Finanzielle Schwierigkeiten

Viele Moscheen stünden derzeit auch vor großen finanziellen Schwierigkeiten, weil sie stets von Spendensammlungen zum Freitagsgebet und vor allem auch im Ramadan existiert haben, hieß es weiter: „Diese Spenden fallen nun fast komplett aus. Moscheen und deren Verantwortliche haben sich besonders verantwortungsvoll in der Corona-Zeit erwiesen, sie sind in den Stadtteilen und für unsere Gesellschaft unverzichtbare Institutionen der Wohlfahrt, Seelsorge und sozialen Integration mit großer gesellschaftlicher Relevanz.“ Für diese großartige Arbeit bedanke er sich ganz herzlich, so Mazyek.

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