Deutsche Bank verweigert amerikanischen Senatoren Auskunft zu Trump-Geschäften


Die Deutsche Bank zählt zu Trumps größten Kreditgebern. Bereits in der Vergangenheit hat das Unternehmen Auskünfte zu den Geschäften mit Verweis auf das Bankengeheimnis verweigert.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Dunkle Wolken über der Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt Bild: dpa

Die Deutsche Bank hat unter Verweis auf das Bankgeheimnis vier demokratischen Senatoren in den Vereinigten Staaten eine Antwort auf Fragen zu ihren Geschäftsbeziehungen mit Präsident Donald Trump verweigert. „Wir hoffen, dass Sie verstehen, dass die Deutsche Bank die rechtlichen und vertraglichen Grenzen respektieren muss, die im Hinblick auf solche vertraulichen Informationen bestehen“, schrieb die Anwaltskanzlei der Bank, Akin Gump, in einem der Nachrichtenagentur Reuters vorliegenden Brief. Bereits in der Vergangenheit hatte Deutschlands größtes Geldhaus, das zu den größten Kreditgebern von Trump zählt, auf Anfragen der Demokraten mit dem Verweis auf das Bankgeheimnis reagiert.

Die Deutsche Bank lehnte eine Stellungnahme zu dem Brief ab. Trumps Familienunternehmen, die Trump Organization, das Weiße Haus und die Akin Group waren zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

weiterlesen