In Brandenburg herrscht Wüstenklima


Die Natur leidet unter extremer Trockenheit. Doch die Wälder sollen trotz der hohen Brandgefahr nicht gesperrt werden.

Sandra Dassler | DER TAGESSPIEGEL

Im April hat es in Brandenburg fast gar nicht geregnet. „Da haben wir ein Minus von fast 100 Prozent zum durchschnittlichen Niederschlag – und das ist schon dramatisch“, sagt der brandenburgische Waldbrandschutzbeauftragte Raimund Engel.

Zumal auch der Januar und März dieses Jahres schon 30 beziehungsweise 20 Prozent trockener gewesen sind als gewöhnlich. Nur im Februar regnete es zehn Prozent mehr, aber das konnte die Defizite nicht ausgleichen. Schließlich fielen, sagt Raimund Engel, auch im gesamten Jahr 2019 durchschnittlich zehn bis zwölf Prozent weniger Regen.

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