Polit-Christ Laschet: Geschlossene Kirchen in Corona-Krise „sehr schmerzhaft“


Als „sehr schmerzhaft“ empfindet NRW-Ministerpräsident Armin Laschet wegen der Corona-Krise geschlossene Kirchen. „Mir, wie vielen anderen Menschen, fehlt der Gottesdienst, die Gemeinschaft im Glauben.“

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Das sagte Laschet am Samstag der „Welt“. Er sei froh, „dass ab Mai unter strengen Schutzvorschriften das gemeinschaftliche religiöse Leben wiederentsteht“. Wenn sich Gläubige nicht zu Gottesdiensten treffen dürften, sei dies eine massive Einschränkung der Grundrechte, so der CDU-Politiker, der bis 2016 dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken angehörte.

In der Corona-Krise gilt Laschet als Verfechter möglichst weitreichender Lockerungen. Er bezeichnete es als „große Verantwortung, immer ethische Dilemmata im Regierungshandeln abzuwägen“. Der Rat mancher Fachleute ändere sich wöchentlich. Der Regierungschef des bevölkerungsreichsten Bundeslandes fügte hinzu: „Krisenentscheidungen unter Unsicherheitsbedingungen sind immer eine Herausforderung.“ Er erlebe derzeit „so viel Zuspruch und Ermutigung wie noch nie in meinem politischen Leben“, sagte Laschet, der für den CDU-Vorsitz kandidiert.

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