Was hat das Haar bei Mann und Frau mit der Evolution zu tun


Zu welchem Zweck hat die Evolution Männer mit Bart und Hang zur Glatze, Frauen dagegen mit langen Haaren ausgestattet?

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Man könnte vermuten, dass die Evolution den Mann in frühgeschichtlicher Zeit mit starker Gesichtsbehaarung ausstattete, um ihn vor der Kälte zu schützen, die ihm auf seinen Jagdausflügen draußen in der Kälte begegnete. Doch diese Theorie wackelt spätestens beim Anblick der Inuit-Männer, deren Bartwuchs gegenüber Nord- und Mitteleuropäern nur schwach ausgeprägt ist, obwohl sie bis heute in eisiger Kälte leben.

Charles Darwin vermutete daher als Antrieb des männlichen Bartwuchses die sexuelle Selektion. Was konkret heißt: Den Männern wächst der Bart, weil den Frauen das gefällt. Damit lag der Vater der Evolutionslehre nicht ganz richtig, aber auch nicht völlig daneben.

Denn der australische Evolutionspsychologe Barnaby Dixson konnte durch umfangreiche Tests zeigen, dass Frauen zwar weltweit auf glatt rasierte Männergesichter abfahren. Doch sofern man ihnen einen Mann mit aggressivem Gesichtsausdruck zeigte, empfanden sie diesen umso beeindruckender und furchteinflößender, wenn er von einem Bart umrahmt wurde.

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