Faschismusvorwurf: AfD-Fraktion wirft Pressesprecher raus


Die AfD hat ihren langjährigen Partei- und Fraktionspressesprecher entlassen. „Zeit Online“ zufolge gab es seit längerem eine arbeitsrechtliche Prüfung. Er soll sich selbst als „Faschist“ bezeichnet haben.

Georg Schwarte | tagesschau.de

Fraktionschef Gauland soll die Entscheidung getroffen haben, Lüth zu entlassen. (Archivbild)

Die AfD hat ihren langjährigen Pressesprecher Christian Lüth mit sofortiger Wirkung freigestellt. Das bestätigte ein Parteisprecher dem ARD-Hauptstadtstudio. Die Entlassung sei bereits am Freitag erfolgt. Aus arbeitsrechtlichen Gründen wollte aber niemand über die Hintergründe reden.

Zuerst hatte „Zeit Online“ die neuerliche Personalquerele gemeldet und als Grund für die Freistellung Faschismusvorwürfe gegen den 43-jährigen Lüth angeführt sowie Lüths Einstellung zum Nationalsozialismus. Demnach soll sich Lüth wiederholt selbst als „Faschist“ bezeichnet und mit Bezug auf seinen Großvater, der im Zweiten Weltkrieg U-Bootkommandant gewesen war, von seiner „arischen“ Abstammung gesprochen haben.

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