Die kognitiven Dissonanzen des Robert Sarah

Bild: François-Régis Salefran, CC BY-SA 4.0

Leiter der vatikanischen Gottesdienstkongregation kritisiert Einschränkungen des kirchlichen Lebens durch überzogene Corona-Schutzmaßnahmen – „Niemand hat das Recht, einen Priester davon abzuhalten, die Kommunion zu spenden oder die Beichte zu hören

kath.net

Kardinal Robert Sarah, Leiter der vatikanischen Gottesdienstkongregation, hat Einschränkungen des kirchlichen Lebens durch überzogene Corona-Schutzmaßnahmen kritisiert. Im Interview des italienischen Portals „Daily Compass“ sagte er am Samstag: „Niemand hat das Recht, einen Priester davon abzuhalten, die Kommunion zu spenden oder die Beichte zu hören.“ Von Online-Messen in Zeiten der Krise halte er wenig. Dies führe auf einen falschen Weg, auch die Priester. „Sie müssen auf Gott schauen – und nicht in eine Kamera“, so der Kardinal.

Überlegungen, die Hostien in den Gottesdiensten aus Hygienegründen in Plastiktütchen zu verteilen, erteilte er eine strikte Absage. „Nein, nein, nein – das ist absolut unmöglich. Gott verdient Respekt. Man kann ihn nicht in eine Tüte packen.“ Das sei „totaler Wahnsinn“.

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