Ist der Mond doch tektonisch aktiv?


Von wegen kalt und tot: Auf dem Mond könnte es noch heute aktive Verwerfungen geben – frische Falten in der Mondkruste. Hinweise darauf liefert ein auffälliges Muster von Rissen und Steilstufen, die wärmer sind als ihre Umgebung, und auf denen kein Mondstaub liegt. Diese Verwerfungen liegen genau dort, wo Schwerkraftanomalien auf tiefe Magmagänge hindeuten, wie die Wissenschaftler im Fachmagazin „Geology“ berichten.

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Der Mond galt lange als toter, geologisch inaktiver Himmelskörper. Zwar zeugen die großen, basaltgefüllten Mondmeere, viele Lavahöhlen und sogar einige geologisch relativ junge Vulkane davon, dass der Erdtrabant einst vulkanisch aktiv war. Doch heute ist sein Inneres längst erkaltet und erstarrt. Eine aktive Tektonik oder sonstige Bewegungen dürfte es daher nicht mehr geben – eigentlich.

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