Ägypten: Dem Kult der Schlangengöttin auf der Spur


Mysteriöse Riten: Vor 2.600 Jahren verehrte man in Ägypten offenbar eine geheimnisvolle Schlangengöttin namens Niut-schies. Davon zeugen Sarkophage und Mumien von Priesterinnen dieses Kults in der ägyptischen Totenstadt Sakkara. Die in 30 Meter Tiefe liegenden Gräber dieser Toten sind ungewöhnlich reich ausgestattet. Demnach hatten die Priesterinnen der geheimnisvollen Schlangengöttin einen hohen sozialen und wirtschaftlichen Status, wie die Archäologen berichten.

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Diese silberne Totenmaske könnte einst einer Priesterin der ägyptischen Schlangengöttin Niut-schies gehört haben. © Saqqara Saite Tombs Project/ Ramadan Hussein

Die Nekropole von Sakkara gehört zu den größten und am längsten genutzten Totenstädten des alten Ägypten. Schon vor rund 5.000 Jahren wurden hier Könige und Würdenträger in Grabbauten und Pyramiden bestattet. Später diente die Totenstadt als Begräbnisort für hochrangige Priester, aber auch für Pharaonen und ihre Gemahlinnen. Erst 2018 entdeckten Archäologen in einem neu entdeckten Grab eine Priestermumie mit silberner Totenmaske.

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