Religion bringt Hygienepläne an Schulen durcheinander

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Die Direktoren sehen sich derzeit mit einer Vielzahl an Herausforderungen konfrontiert: Die Kinder müssen in zwei Gruppen geteilt werden – nach Möglichkeit mit Berücksichtigung, dass Geschwisterkinder zur selben Zeit in der Schule sind -; die Klassenzimmer müssen für eine kleinere Zahl an Kindern vorbereitet werden; Hygienevoraussetzungen müssen geschaffen werden; bei Vorverlegung der Schulbeginnzeit muss dies mit der Polizei wegen der Schulwegsicherung abgeklärt werden, mit den Eltern sowieso.

Brigitte Pechar | Wiener Zeitung

Religionsgruppen werden üblicherweise aus mehreren Klassen zusammengestellt. Lehrer sind an mehreren Schulen – in Corona-Zeiten besonders große Herausforderungen. – © dpa/Jrn Perske

Jetzt kommt eine neue Herausforderung hinzu: „Ja, Religionsunterricht findet als Präsenzunterricht wie im Stundenplan vorgesehen statt. Seitens des Bildungsministeriums wurde für die schrittweise Rückkehr in den Präsenzunterricht in den Schulen vorgegeben, dass der Unterricht stundenplanmäßig in allen Gegenständen stattfindet. Ausgenommen wurden aus hygienetechnischen Gründen zum Stand vom 4.5.2020 die Gegenstände Bewegung und Sport sowie Musikerziehung. Für den Religionsunterricht gibt es keine derartigen Gründe, weshalb er unter Berücksichtigung aller organisatorischen und hygienetechnischen Rahmenbedingungen zu organisieren ist.“ So steht es in einer Mitteilung des Schulamts der Erzdiözese an die Direktoren.

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