Junge Wölfin besucht Berlin – und zieht weiter


Erstmals hat eine Wölfin Berlin besucht. Der städtische Wildtierexperte ist aus dem Häuschen, die Wölfin dagegen hielt es nur kurz in Stadtnähe aus.

Stefan Jacobs | DER TAGESSPIEGEL

Erstmals ist eine Wölfin auch durch Berlin gestreift.Foto: picture alliance / Bernd Thissen/dpa

Es war Ende Januar, und es war Juli. So heißt die Wölfin, die als erste ihrer Art erwiesenermaßen durch Berlin gestreift ist – außerhalb von Zoo & Co., versteht sich. Tief im Südosten, wo der Bezirksbürgermeister Igel heißt und Corona sich im Wald verirrt, war sie nachts unterwegs und ruhte am Tag, teils in Sichtweite der S-Bahnstrecke zwischen Grünau und Eichwalde.

Sie war aus Sachsen gekommen, von der Muskauer Heide her, wo sie vor bald zwei Jahren geboren und von Wolfsbeobachtern mit einem Sender bestückt worden ist. Der meldete einen Abstecher nach Polen und dann eine Wanderung etwa entlang der A 13 – inklusive mehrfacher unfallfreier Querung der Autobahn!

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