Dodo Müller lehnt Gottesdienstverbote in Corona-Krise ab


Die ganze Welt ist von der Corona-Pandemie betroffen. Auch das kirchliche Leben ist eingeschränkt: Gottesdienste und andere Veranstaltungen fallen aus, Christen helfen, Christen erkranken. Im katholisch.de-Newsticker gibt es täglich ein aktuelles Bild der Lage in Deutschland und der Weltkirche.

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Der deutsche Kardinal Gerhard Ludwig Müller hat sich gegen Gottesdienstverbote in der Corona-Pandemie ausgesprochen. „Das ist inakzeptabel“, sagte er im Interview des italienischen Portals „Daily Compass“ (Donnerstag). Die Kirche sei „keine dem Staat untergeordnete Behörde“.

Gerade weil die Pandemie eine so große Tragödie für viele Menschen sei, habe sie die Pflicht, im Angesicht des Leids eine „Perspektive des ewigen Lebens, im Lichte des Glaubens“ anzubieten. Mit einem Messverbot werde man dieser Aufgabe nicht gerecht und reduziere die Kirche zu einer bloßen Abhängigen des Staates, kritisierte der frühere Präfekt der Glaubenskongregation. Vorsichtsmaßnahmen zur Eindämmung des Virus seien das eine.

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